Sterben nicht vorgesehen

Sterben nicht vorgesehen

Deutschland 2011, Kurz-Dokumentarfilm

Inhalt

Wenn die Zukunft, die eigentlich immer währen sollte, auf einmal Vergangenheit geworden ist: Der Vater des Filmemachers Matthias Stoll war kein Typ zum Sterben. Und schon gar nicht so plötzlich. Ein handfester Macher und Kümmerer sein Leben lang, ein Mensch in Bewegung und mit pragmatischem Witz: beim Fahrradausflug ebenso wie in der Firma oder auf der Baustelle fürs eigene Haus, das eigentlich nie endgültig fertig wurde – vielleicht auch gar nicht fertig werden sollte. Vielleicht, das scheint das Lebensmotto des Vaters gewesen zu sein, ist der Weg ins Paradies schon das Paradies selbst. Ein melancholischer Abschied in Form eines humorvoll dokumentarischen Essays: Uralte Erinnerungen werden über Animationen wieder zum Leben erweckt und kunstvoll verwoben mit dokumentarischen Aufnahmen aus der Geschichte der Familie.

Quelle: 62. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)

Kommentare

Sie haben diesen Film gesehen? Dann freuen wir uns auf Ihren Beitrag!

Credits

Alle Credits

Regie:Matthias Stoll
Drehbuch:Matthias Stoll (Konzept)
Kamera:Matthias Stoll
Kamera-Assistenz:Ana Valeria González, Konrad Bohley
Animation:Matthias Stoll, Arne Münch, Theo Huber (Animationsdesign, Malerei)
Schnitt:Ivan Morales Jr.
Ton-Design:Andreas Hildebrandt, Matthias Stoll
Mischung:Judith Nordbrock
Recherche:Karin Stoll (Archivmaterial), Jie LuMusik (Archivmaterial)
Produktionsfirma:Kunsthochschule für Medien (KHM) (Köln)
Länge:25 min
Format:HDCam, 16:9
Bild/Ton:Farbe, Stereo
Aufführung:Uraufführung (DE): 16.02.2012, Berlin, IFF - Perspektive Deutsches Kino

Titel

Originaltitel (DE) Sterben nicht vorgesehen
Titelübersetzung (DE) Dying not planned for

Fassungen

Original

Länge:25 min
Format:HDCam, 16:9
Bild/Ton:Farbe, Stereo
Aufführung:Uraufführung (DE): 16.02.2012, Berlin, IFF - Perspektive Deutsches Kino
 

Übersicht

Literatur

KOBV-Suche