Bernhard-Wicki-Filmpreis für "Trade"

02.07.2007 | 15:18 Uhr

Bernhard-Wicki-Filmpreis für "Trade"



Im Rahmen des Filmfests München ist Regisseur Marco Kreuzpaintner für seinen Film "Trade – Willkommen in Amerika" mit dem Bernhard-Wicki-Filmpreis - Die Brücke - Der Friedenspreis des Deutschen Films geehrt worden.



Der Preis unter der Schirmherrschaft von Herrn Staatsminister Erwin Huber wurde zum sechsten Mal vergeben. Zu den früheren Preisträgern zählen Volker Schlöndorff ("Der Neunte Tag"), Marc Rothemund ("Sophie Scholl") sowie Florian Henckel von Donnersmarck und Ulrich Mühe ("Das Leben der Anderen").

In dem Hollywood-Debüt Kreuzpaintners geht es um Mädchenhandel zwischen Mexiko und den USA. Im Mittelpunkt steht die 13-jährige Adriana (Paulina Gaitan), die in Mexiko City entführt und als Sexsklavin in die USA verkauft wird. Ihr älterer Bruder Jorge (Cesar Ramos) bricht als illegaler Einwanderer in die USA auf, um sie zu retten und erhält unerwartete Hilfe von dem desillusionierten texanischen Polizisten Ray (Kevin Kline). In einer weiteren Rolle ist Alicja Bachleda als Adrianas polnische Leidensgenossin und Beschützerin Veronica zu sehen.

Der Bernhard-Wicki-Filmpreis wird vom Bernhard Wicki Gedächtnis Fonds e.V. gestiftet und ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Auszeichnung versteht sich als Friedenspreis des deutschen Films und würdigt künstlerische Arbeiten oder Filmemacher, die sich für Humanität, Toleranz und Aufklärung einsetzen.

Der Twentieth Century Fox Filmverleih bringt den Film am 18. Oktober ins Kino.

Weitere Informationen:
Bernhard Wicki Gedächtnisfond e.V.

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