Kurzfilmtage Oberhausen und Kai Middendorff Galerie vereinbaren Partnerschaft

11.04.2011 | 14:27 Uhr

Kurzfilmtage Oberhausen und Kai Middendorff Galerie vereinbaren Partnerschaft



Mit Beginn der 57. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen am 5. Mai 2011 startet eine neue und einzigartige Partnerschaft zur Förderung von Film- und Videokünstlern. Die Kai Middendorff Galerie (Frankfurt am Main) wird ausgewählte Künstler, deren Arbeiten in den Festivalprogrammen präsentiert wurden oder werden, vertreten.


Ziel der Allianz ist es, Filmschaffende bei der Vermittlung ihrer künstlerischen Positionen zu unterstützen und ihre Präsenz auf dem Kunstmarkt zu fördern bzw. sie überhaupt erst zu ermöglichen. Die erste Ausstellung wird im Herbst 2011 in der Kai Middendorff Galerie in Frankfurt eröffnet.

Kai Middendorff gründete seine Galerie 2008 in Frankfurt am Main. Er zeigt Künstler mit einem ausgeprägt eigenständigen Profil und vermittelt ihre Arbeiten auf Kunstmessen wie z.B. der Art Cologne oder dem Art Forum Berlin. Die Galerie ist medienspezifisch nicht eingeschränkt und vertritt unter anderem den jungen französisch-algerischen Filmkünstler Neil Beloufa (Preisträger der Kurzfilmtage 2008 und Teilnehmer im Internationalen Wettbewerb des diesjährigen Festivals), den türkischen Maler Ekrem Yalcindag, aber auch Sound-Künstler wie Mark Schreiber oder Bernhard Schreiner.

Die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen haben sich in den letzten Jahren einen hervorragenden Ruf in der Kunstwelt aufgebaut. Künstler wie Robert Breer, Eija-Liisa Ahtila, Christian Boltanski oder Pipilotti Rist haben in Oberhausen Filme vorgestellt, lange bevor sie vom Kunstmarkt entdeckt wurden. Die Kurzfilmtage zeigen nach wie vor regelmäßig aktuelle Arbeiten von Künstlern wie Bjørn Melhus, Matthias Müller, Oleg Kulik, Doug Aitken, Isaac Julien u.v.a. Kuratoren und Sammler wie Catherine David, Ingvild Götz, Berta Sichel, Ruth Noack, Stuart Comer oder Barbara London haben bei den Kurzfilmtagen schon Arbeiten gesichtet.

Das Projekt wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main gefördert und ist zunächst auf ein Jahr angelegt.

Quelle:
www.kurzfilmtage.de

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