Lola Randl mit "Fühlen Sie sich manchmal ausgebrannt und leer?" zu Gast bei "Was tut sich – im deutschen Film?"

15.12.2017 | 19:01 Uhr

Lola Randl mit "Fühlen Sie sich manchmal ausgebrannt und leer?" zu Gast bei "Was tut sich – im deutschen Film?"

In der Reihe "Was tut sich - im deutschen Film?" präsentiert das Kino des Deutschen Filmmuseums Frankfurt am kommenden Sonntag, 17. Dezember, 20:15 Uhr den Film "Fühlen Sie sich manchmal ausgebrannt und leer?" von Lola Randl.

Einmal pro Monat widmet sich die Reihe "Was tut sich - im deutschen Film?", eine Kooperation des Deutschen Filmmuseums mit dem Magazin epd Film, dem aktuellen deutschen Kinogeschehen. Im Dezember stellt Regisseurin Lola Randl ihr neuestes Werk "Fühlen Sie sich manchmal ausgebrannt und leer?" vor, das beim diesjährigen Filmfest München seine Premiere feierte. Lina Beckmann brilliert darin in einer Dreifachrolle, und zwar in einem spektakulären Setting, das architektonisch - als real gewordene Comic-Welt - einzigartig im deutschen Kino der Gegenwart ist. Lola Randl präsentiert den Film im Kino des Deutschen Filmmuseums als Preview vor Kinostart.

Lola Randl (1980 in München) gab ihr Spielfilmdebüt auf der Berlinale 2008 mit "Die Besucherin". Es folgten weitere Kurzfilme und 2012 der Langfilm "Die Libelle und das Nashorn" mit Mario Adorf und Fritzi Haberlandt. Ein Jahr später kam "Die Erfindung der Liebe" in die Kinos, dessen Dreharbeiten durch den Tod der Hauptdarstellerin Maria Kwiatkowsky unterbrochen wurden. Durch eine satirische Neufassung schuf ihr Randl ein würdiges Andenken. Mit der Doku-Serie "Landschwärmer" widmete sie 2015 ihrer Wahlheimat Uckermark ein eigenes Format. "Fühlen Sie sich manchmal ausgebrannt und leer?" ist ihr vierter abendfüllender Spielfilm.

"Fühlen Sie sich manchmal ausgebrannt und leer?"
Deutschland/Niederlande 2017. R: Lola Randl
D: Lina Beckmann, Charly Hübner, Benno Fürmann. 94 Min. DCP
Nach dem Film spricht Rudolf Worschech (epd film) mit Lola Randl.

Der Paartherapeutin Luisa wächst alles über den Kopf: Job, Ehe, Affäre. Eines Tages liegt dann plötzlich ein zweites Ich in ihrem Bett. Ihr Alter Ego ist heillos naiv, aber lernfähig. Vor allem jedoch lebt Ann die Bedürfnisse aus, die Luisa aus ihrem Leben verdrängt hat. Nach dem ersten Schock erkennt Luisa, welche Möglichkeiten so eine Doppelgängerin bietet. Endlich kann sie mit ihrem Lover Leopold durchbrennen, während sich Ann liebevoll um Ehemann Richard kümmert. Doch dann gefallen Richard die neuen Seiten seiner Frau mehr, als es der Kontrolle liebenden Luisa recht sein kann. Zwischen Luisa und ihrer Abspaltung kommt es zur Eskalation.

Vorfilm: "Morbus Bechterew" ("Die Leiden des Herrn Karpf") (Deutschland 2007. R: Lola Randl, Rainer Egger. D: Rainer Egger. 11 Min. DCP)

Quelle: www.deutsches-filmmuseum.de

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