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Deutschland 1931, Spielfilm

Inhalt

M - A Town Is Looking For A Murderer

A serial killer is keeping Berlin on pins and needles. The police commit everything they have to finding him, but to no avail. Even the great amounts offered as reward money do not help, but only lead to more panic and accusations. Not only the police, but also the underworld is interested in finding the killer, as the constant police raids are "disturbing" their work and, since the killer is an outsider, he is ruining their reputation too. The police are convinced that it can only be a pathologically ill person and investigate all such registered candidates. The underworld organizes the city′s beggars to keep a look out.

As the killer attempts to approach the next child, he is seen by one of the beggars who calls one of his commissioners. The killer is followed into an office building, circled in on and caught. The gangsters hold trial in the cellar of the building and even give the killer a defence lawyer. The court and jury plea for the death penalty, but after the killer admits his guilt, the defence lawyer warns that a psychologically ill person cannot be held responsible for his acts. In the meantime, the police have found out where the killer is and just as the lynch mob is about to execute its sentence, the police storm in and "save" the killer.

Source: German films Service & Marketing GmbH

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"Wer weiß denn, wie es in mir aussieht?"

Dem Komponisten Edvard Grieg fällt hier eine wichtige Rolle zu. Immer wenn der Unhold (Peter Lorre) das Peer-Gynt-Motiv pfeift, muss er morden. Dieses Pfeifen überführt ihn schließlich, weil ein blinder Luftballonverkäufer sich daran erinnert. Es ist dies nur einer der genialen Einfälle. Als schließlich der Mörder von der Unterwelt gestellt wird, malt sich einer der Verfolger mit Kreide ein "M" in die Hand und drückt sie ihm auf den Mantel. Jetzt ist er stigmatisiert und wird gehetzt. Eine erstaunlich filmische Idee, die Thea von Harbou und Fritz Lang erdacht haben. Ausserdem sind die zwei Ebenen, auf denen dieser Film spielt, auf eine geradezu atemberaubende Weise miteinander verknüpft - auf der einen Seite die Polizei, die nichts ausrichtet und auf der anderen Seite die Bettler, die Jagd auf den Kindermörder machen. Die Anleihen an den ein Jahr zuvor erschienenen Film "Die Dreigroschenoper" sind unübersehbar. Langs Schnittmeister Paul Falkenberg verknüpft die Szenen in rasanter Folge. Lang arbeitet mit eindrucksvollen Symbolen - so etwa der leere Platz am Tisch der Familie, dessen Kind ermordet wurde. Fritz Arno Wagner, der Kameramann, belässt den Film im Dunkel und aus dieser Nacht schält sich dann die Welt eines erschreckenden Triebtäters heraus. Peter Lorres Monolog vor dem Tribunal der Bettler wird zu einem schauspielerischen Triumph - ein erbarmungswürdig kranker Mensch, der um Hilfe schreit: "Wer weiß denn, wie es in mir aussieht, wie ich es tun muss, will nicht, ich muss". - Vielleicht liesse sich anmerken, dass die im Atelier nachgebauten Straßen von Emil Hasler zu viel Nachhall haben und das besondere Berliner Straßenflair vermissen lassen. Doch nach "M" lässt sich nicht einfach wieder zur Tagesordnung übergehen. "M" verfolgt uns.

Credits

Regie:Fritz Lang
Drehbuch:Thea von Harbou, Fritz Lang
Kamera:Fritz Arno Wagner (Fotografische Leitung)
Schnitt:Paul Falkenberg
  
Darsteller: 
Peter LorreHans Beckert
Ellen WidmannMutter Beckmann
Inge LandgutElsie Beckmann
Gustaf GründgensSchränker
Friedrich GnaßEinbrecher
Fritz OdemarFalschspieler
Paul KempTaschendieb
Theo LingenBauernfänger
Ernst Stahl-NachbaurPolizeipräsident
Franz SteinMinister
Otto WernickeKriminalkommissar Lohmann
Theodor LoosKriminalkommissar Groeber
Georg JohnBlinder Straßenhändler
Rudolf BlümnerVerteidiger
Karl PlatenWächter
Gerhard BienertKriminalsekretär
Rosa ValettiWirtin
Hertha von WaltherDirne
Paul MederowStaatsanwalt
Hadrian Maria NettoPolizeihauptmann
Klaus PohlZeuge auf dem Polizeirevier
Hanna MaierzakKleines Mädchen
Franz GoldsteinArbeiter
Karl HannemannKriminalbeamter
Max MarschekBoxertype
Elisabeth Neumann-ViertelJunge Prostituierte
Lucie RhodenSekretärin im Polizeiarchiv
Elisabeth WendtProstituierte
Josef Almas
Carl Balhaus
Hans Behal
Josef Dahmen
Hugo Döblin
Julius Eckhoff
Else Ehser
Karl Elzer
Erwin Faber
Frey
Ilse Fürstenberg
Heinrich Gotho
Heinrich Gretler
Günther Hadank
Robert Hartberg
Ernst-Paul Hempel
Oskar Höcker
Albert Hörrmann
Albert Karchow
Werner Kepich
Hermann Krehan
Rosa Liechtenstein
Lotte Loebinger
Sigurd Lohde
Alfred Loretto
Margarete Melzer
Trude Moos
Marja Norden
Edgar Pauly
Christiane von Trümbach
Franz Pollandt
Paul Rehkopf
Hans Ritter
Max Sablotzki
Alexander Sascha
Agnes Schulz-Lichterfeld
Leonard Steckel
Karl Heinz Stroux
Karl Swinburne
Wolf Trutz
Otto Waldis
Borwin Walth
Rolf Wanka
Ernst Wulf
Bruno Ziener
Carlheinz Carell
Fritz Gelingk
Anna Goltz
Ellen Isenta
Friedrich Kurth
Leeser
Mascheck
Matthis
Neumann-Schüler
Katharina Nied
Eduard Rebane
Berthold Reihsig
Ernst Rhaden
Wannemann
  
Produktionsfirma:Nero-Film AG (Berlin)
Produzent:Seymour Nebenzahl

Alle Credits

Regie:Fritz Lang
Drehbuch:Thea von Harbou, Fritz Lang
Kamera:Fritz Arno Wagner (Fotografische Leitung)
Kamera-Assistenz:Karl Vass
2. Kamera:Robert Baberske
Standfotos:Horst von Harbou
Bauten:Emil Hasler (Entwurf)
Bau-Ausführung:Emil Hasler, Karl Vollbrecht
Maske:Wilhelm Weber
Schnitt:Paul Falkenberg
Ton-Schnitt:Paul Falkenberg
Ton:Adolf Jansen
Musikalische Vorlage:Edvard Grieg (Motiv aus "Peer Gynt")
Solist:Fritz Lang (Pfeifen des Mörders)
  
Darsteller: 
Peter LorreHans Beckert
Ellen WidmannMutter Beckmann
Inge LandgutElsie Beckmann
Gustaf GründgensSchränker
Friedrich GnaßEinbrecher
Fritz OdemarFalschspieler
Paul KempTaschendieb
Theo LingenBauernfänger
Ernst Stahl-NachbaurPolizeipräsident
Franz SteinMinister
Otto WernickeKriminalkommissar Lohmann
Theodor LoosKriminalkommissar Groeber
Georg JohnBlinder Straßenhändler
Rudolf BlümnerVerteidiger
Karl PlatenWächter
Gerhard BienertKriminalsekretär
Rosa ValettiWirtin
Hertha von WaltherDirne
Paul MederowStaatsanwalt
Hadrian Maria NettoPolizeihauptmann
Klaus PohlZeuge auf dem Polizeirevier
Hanna MaierzakKleines Mädchen
Franz GoldsteinArbeiter
Karl HannemannKriminalbeamter
Max MarschekBoxertype
Elisabeth Neumann-ViertelJunge Prostituierte
Lucie RhodenSekretärin im Polizeiarchiv
Elisabeth WendtProstituierte
Josef Almas
Carl Balhaus
Hans Behal
Josef Dahmen
Hugo Döblin
Julius Eckhoff
Else Ehser
Karl Elzer
Erwin Faber
Frey
Ilse Fürstenberg
Heinrich Gotho
Heinrich Gretler
Günther Hadank
Robert Hartberg
Ernst-Paul Hempel
Oskar Höcker
Albert Hörrmann
Albert Karchow
Werner Kepich
Hermann Krehan
Rosa Liechtenstein
Lotte Loebinger
Sigurd Lohde
Alfred Loretto
Margarete Melzer
Trude Moos
Marja Norden
Edgar Pauly
Christiane von Trümbach
Franz Pollandt
Paul Rehkopf
Hans Ritter
Max Sablotzki
Alexander Sascha
Agnes Schulz-Lichterfeld
Leonard Steckel
Karl Heinz Stroux
Karl Swinburne
Wolf Trutz
Otto Waldis
Borwin Walth
Rolf Wanka
Ernst Wulf
Bruno Ziener
Carlheinz Carell
Fritz Gelingk
Anna Goltz
Ellen Isenta
Friedrich Kurth
Leeser
Mascheck
Matthis
Neumann-Schüler
Katharina Nied
Eduard Rebane
Berthold Reihsig
Ernst Rhaden
Wannemann
  
Produktionsfirma:Nero-Film AG (Berlin)
Produzent:Seymour Nebenzahl
Produktionsleitung:Seymour Nebenzahl, Ernst Wolff
Aufnahmeleitung:Gustav Rathje
Dreharbeiten:08.01.1931-02.1931: Berlin
Erstverleih:Vereinigte Star-Film GmbH (Berlin)
Länge:12 Akte, 3208 m, 117 min
Format:35mm, 1:1,19
Bild/Ton:s/w, Tobis-Klangfilm
Prüfung/Zensur:Zensur (DE): 05.07.1934, Verbot;
Zensur (DE): 27.04.1931, B.28843, Jugendverbot
Aufführung:Uraufführung (DE): 11.05.1931, Berlin, Ufa-Palast am Zoo

Titel

Originaltitel M
Originaltitel (DE) M
Untertitel Mörder unter uns
Verleihtitel (US) M
Verleihtitel (US) M
Verleihtitel (FR) M le maudit
Verleihtitel (DE) M. Dein Mörder sieht Dich an
Video-Titel M - Eine Stadt sucht einen Mörder
Video-Titel M - Eine Stadt sucht einen Mörder
TV-Titel (DE) M - Eine Stadt sucht einen Mörder

Fassungen

Original

Länge:12 Akte, 3208 m, 117 min
Format:35mm, 1:1,19
Bild/Ton:s/w, Tobis-Klangfilm
Prüfung/Zensur:Zensur (DE): 05.07.1934, Verbot;
Zensur (DE): 27.04.1931, B.28843, Jugendverbot
Aufführung:Uraufführung (DE): 11.05.1931, Berlin, Ufa-Palast am Zoo
 

Verleihfassung

Verleihtitel (US) :M
Länge:92 min
Format:35mm, 1:1,33
Bild/Ton:s/w
Aufführung:Erstaufführung (US): 31.03.1933, New York, NY, Mayfair
 
Verleihtitel (US) :M
Länge:92 min
Format:35mm, 1:1,33
Bild/Ton:s/w
Aufführung:Kinostart (US): 07.04.1933, New York, NY
 
Verleihtitel (FR) :M le maudit
Format:35mm, 1:1,33
Bild/Ton:s/w
Aufführung:Erstaufführung (FR): 11.04.1932, Paris, Studio des Ursulines
 
Verleihtitel (DE) :M. Dein Mörder sieht Dich an
Länge:2693 m, 99 min
Format:35mm, 1:1,33
Bild/Ton:s/w, Tobis-Klangfilm
Prüfung/Zensur:FSK-Prüfung (DE): 21.04.1966, 20703-b, ab 16 / feiertagsfrei [3. FSK-Prüfung];
FSK-Prüfung (DE): 03.04.1964, 20703-a, ab 16 / feiertagsfrei [2. FSK-Prüfung];
FSK-Prüfung (DE): 30.09.1959, 20703, ab 16 / feiertagsfrei [1. FSK-Prüfung]
Aufführung:Kinostart (DE): 03.1960
 

DVD-Fassung

Video-Titel :M - Eine Stadt sucht einen Mörder
Länge:106 min
Format:DVD, 4:3
Bild/Ton:s/w
Prüfung/Zensur:FSK-Prüfung (DE): 08.01.2003, 20703, ab 16 / feiertagsfrei [5. FSK-Prüfung]
 
Video-Titel :M - Eine Stadt sucht einen Mörder
Länge:106 min
Format:VHS, 4:3
Bild/Ton:s/w
Prüfung/Zensur:FSK-Prüfung (DE): 09.10.1996, 20703-c, ab 16 / feiertagsfrei [4. FSK-Prüfung]
 

TV-Fassung

TV-Titel (DE) :M - Eine Stadt sucht einen Mörder
Länge:106 min
Format:4:3
Bild/Ton:s/w
Aufführung:TV-Erstsendung (DE FR): 19.02.2001, Arte [Restaurierte Fassung 2001]
 

Archivfassung

Originaltitel (DE) :M
Länge:3024 m, 111 min
Format:35mm, 1:1,19
Bild/Ton:s/w
Aufführung:Aufführung (DE): 17.02.2001, Berlin, IFF Retrospektive, Cinemaxx 9 [Restaurierte Fassung 2001]
 

Auszeichnungen

FBW 2010
Prädikat: besonders wertvoll